Das ist Spitze!!! – 25 JungjägerInnen erlangen ihren ersten Jahres-Jagdschein.


 Das ist Spitze!!!

25 JungjägerInnen erlangen ihren ersten Jahres-Jagdschein.

Geschafft! Die anstrengende Zeit des Lernens, der Mühe und Ausdauer haben sich gelohnt. Insgesamt 25 JungjägerInnen der Ausbildungsgruppe in der Kreisjägerschaft Eckernförde erhielten die Befähigung zur Erlangung des ersten Jahresjagdscheins. Unter großer Freude durften sie die begehrten Bescheinigungen nach den mündlichen Prüfungen am 13. bis 16. Mai im Kreishaus  zu Rendsburg in Empfang nehmen.

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Das Foto zeigt - von links nach rechts - die erfolgreichen JungjägerInnen mit ihren Ausbildern:

Vordere Reihe:

Wildmeister Eckardt  (Ausb.) – Doris Jacobi (Ausb.) – Marie Kunz – Imke Johannmeier – Dr. Susanne Kirchhof – Yolanda Lüdtke – Mahnas Krähling – Dr. Konrad Krähling – Uwe Jacobi (Ausb.)

Mittlere Reihe:

Jan-Hendrik Holst – Mattis Fangmeier – Christina Schröder (Kursussprecherin) – Jan Eiben - Maike Hoffmann – Anja Lage - Carsten Dämmig – Jörg Köhler -  Björn Klitzke -  Tim Green

Hintere Reihe:

Christian Hüttner – Dennis Liedtke – Niklas Ostermann – Peter Kreer – Stefan Franck - Christian Schröder – Martin Wicke - Harald Schuhmacher (Ausb.)


Dieses Ereignis sollte groß gefeiert werden! Auf dem Gelände der Globetrotter Akademie auf dem Aschberg bei Ascheffel fand daher am Samstag den 24. Mai 2014 die Jungjägerausbildung in herrlicher Höhenlage mit tollem Rundumblick ihren feierlichen Abschluss.

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Die 25 erfolgreichen Absolventen erhielten an diesem Abend mit der Freisprechung vom Ausbildungsleiter, Wildmeister Jürgen Eckardt, auf traditionelle Weise den Jägerschlag mit dem Hirschfänger und dem Sprechen der Freisprechungsformel.

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Untermalt wurde diese feierliche Handlung durch Jagdhornklänge und das Jagdleitsignal „Blattschlagen“ des Jagdhornbläsercorps Altenhofer Dachse.

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Selbstverständlich durfte bei dieser feierlichen Zeremonie nach althergebrachter Tradition und Brauchtum nicht der von der Ausbilderin Doris Jacobi speziell gemischte Jägertrunk aus der Querflinte fehlen. Für einige der JungjägerInnen wollte der Trunk nicht so einfach in den Mund fließen, waren sie doch in der irrigen Annahme, diesem Jägertrunke sei Rehschweiß und „Dachspippi“ beigemischt…

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Glückselig und stolz nahmen die frischgebackenen JungjägerInnen danach ihren Jägerbrief aus den Händen von Wildmeister Eckardt entgegen.

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Eckardt, der Ende Juli dieses Jahres seinen 70. Geburtstag begeht, nahm die Freisprechung der JungjägerInnen leider das letzte Mal vor. Er begibt sich nach diesem Jungjägerkursus nun endgültig in den wohlverdienten Ruhestand.

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Obwohl er bereits im Jahre 2009 nach 40 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand aus dem Hegelehrrevier Grönwohld verabschiedet worden war, setzte er die Jungjägerausbildung weiter fort. Wildmeister Eckardt hatte die Jungjägerausbildung immer besonders  am Herzen gelegen. Ihm war immer sehr daran gelegen, aus „unbedarften Zivilisten“ brauchbare und waidgerecht JägerInnen zu formen, um diese jagdlich gut vorbereitet, in die Reviere zu entlassen.

JägerInnen von jung bis alt rühmen sich noch heute stolz, ihren Jagdschein bei Wildmeister Eckardt gemacht zu haben. Im Namen dieser vielen JägerInnen auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Danke schön und Horrido an Wildmeister Eckardt sowie alles erdenklich Gute für den nun wohl verdiensten Ruhestand zusammen mit seiner lieben Frau Elisabeth.

Wildmeister Eckardt hatte in seiner Ansprache,

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im Anschluss an das reichliche und vorzügliche Wildbret-Büfett, die bewegten 8 Monate Ausbildungszeit Revue passieren lassen:

Am Abend des 02. Sept. 2013 hatten sich die KursusteilnehmerInnen zum ersten Unterrichtsabend im Regionalen Bildungszentrum Eckernförde eingefunden. Eine bunte Gesellschaft von 12 Frauen und 19 Männern aus unterschiedlichsten Berufsgruppen blickten den 5 Ausbildern erwartungsvoll entgegen. Im Laufe der nun folgenden 8 Monate Ausbildungszeit „grünten“ die Jagdschein-AnwärterInnen nach und nach innerlich und äußerlich durch. Einige der AnwärterInnen stiegen aus dem Kursus aus, andere kamen hinzu. Unmengen von Lehrstoff und –material war zu bewältigen und was Wildmeister Eckardt und seinen Ausbildern so leicht und flüssig von den Lippen ging, musste erst einmal mitgeschrieben, umgesetzt, verdaut, verstanden und nachhaltig im Kopf behalten werden. Es reihten sich zudem die Kreispokalsuche und die Herbstzuchtprüfung für Jagdhunde, die Teilnahme an einer Drückjagd, das fachgerechte praktische Aufbrechen und Versorgen von Wild mit Ansprechen der Organe im Fach Wildbrethygenie, das Ansprechen von Trophäen sowie das Fangjagdseminar ein. Zudem standen noch die Tages-Exkursionen in das Hegelehrrevier Grönwohld, in den Wildpark Eekholt und in den Tierpark Neumünster auf dem Stundenplan. Ein Kurzwaffenschießseminar für die JungjägerInnen in der Raumtunnel-Schießanlage des VfL Loose stand Mitte März an zwei Samstagen auf dem Ausbildungsplan. Sinn und Inhalt dieses vom Ausbilder für Waffenkunde Uwe Jacobi vorgenommenen Seminars war es, den JungjägerInnen die sichere und praktische Handhabung der unterschiedlichen Faustfeuerwaffentypen in den unterschiedlichsten Kalibern zu vermitteln.

200 zusätzliche Unterrichtsstunden, so zeigte Wildmeister Eckardt in seiner Rede auf, waren von den KursusteilnehmerInnen zu den allgemeinen Kursusunterrichtsstunden zusätzlich geleistet worden.

Auch der fachgerechte Umgang und das Schießen mit Flinte und Repetierer musste erlernt werden – für einige ein äußerst schwieriges und nicht ganz einfaches praktisches Lernfach...

Die Schießausbildung war erstmalig in die Hände der Firma Waffen Schrum in Tellingstedt gelegt worden. Die Schießausbilder der Firma Waffen Schrum bildeten die JungjägerInnen ab Februar 2014 auf der dortigen vorbildlichen Schießstandanlage derart professionell aus, dass alle 27 JungjägerInnen die Schießprüfung am 26.04.2014 bestanden! Ein Dankeschön von hier an Kerstin Schrum mit ihrem hervorragenden Ausbilder- und Serviceteam.

Noch am gleichen Nachmittag schloss sich dann die schriftliche Prüfung im Kreishaus zu Rendsburg an. Die mündliche Abschlussprüfung im Mai stellte dann für 25 Absolventen keine allzu große Hürde mehr dar.  Leider spielte zwei Prüflingen – mit sonst immer guten Lernergebnissen - während der mündlichen Prüfung das Nervenkostüm einen Streich. Sie werden sich voraussichtlich im August der schriftlichen und mündlichen Prüfung nochmals stellen.

Für die drei Besten aus dem Jagdscheinkursus konnte Wildmeister Eckardt jeweils einen Bock- / bzw. Schwarzwildabschuss in den Revieren der Inhaber Julius von Bethmann-Hollweg auf Gut Altenhof, Sönke Clausen in Damendorf sowie Anja Bornhöft-Lejon und Graf von Gerstorff  auf Borghorst, vergeben.

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Ein Dankeschön von den Ausbildern der Ausbildungsgruppe in der KJS Eckernförde e. V. an die edlen Spender!

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Nach diesem Rückblick nahm die Kursussprecherin Christina Schröder das Wort auf und bedankte sich mit netten und verbindlichen Worten bei den Ausbildern.

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Mit dieser Dankesrede fand der „offizielle“ Teil sein Ende und es wurde danach noch feucht und fröhlich mit den freigesprochenen JungjägerInnen bis in die Nacht hinein gefeiert. So manches Horrido wurde von diesen waidmännisch ausgebracht und verbunden damit so mancher Schluck aus dem Glase genommen.

All den frisch gebackenen JungjägerInnen des „Hochleistungs“-Ausbildungskursus 2013 - 2014 ein dreifach’ Horrido und Waidmannsheil sowie allzeit guten Anlauf!

Der nächste Ausbildungskursus zur Erlangung des ersten staatlichen Jagdscheines beginnt am Mo. 01. Sept. 2014 wieder in den Räumen des Regionalen Bildungszentrum Eckernförde, Fischerkoppel 8 in 24340 Eckernförde. Anmeldungen telefonisch bei Udo Erdmann unter 04352 – 1229 oder Uwe Jacobi unter 04351 – 2892 erbeten.

 

Uwe Jacobi

Ausbilder & Administrator

in der Jungjägerausbildungsgruppe der KJS Eckernförde



Autor: Uwe Jacobi