Ein spätherbstlicher Bilderbogen


Ein


Spätherbstlicher


Bilderbogen


… und könnt es Herbst im ganzen Jahre bleiben …



so lautet ein Buch-Titel von Walter Frevert

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In keiner Jahreszeit ist die Natur dermaßen erfüllt von den Stimmen der knörrenden brünftigen Damschaufler, ihrem Kampfgetümmel zusammenprallender Geweihe.

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Dazu das quäkende-nasale Mauzen suchender Damkälbchen nach ihren Müttern.

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Das waren laute „Konzerte“ im herbstbunten Wald, – vorbei die laute, lebhafte Zeit –
die vor kurzem noch „lärmenden“ Kraftprotze sind müde geworden. Liegen doch anstrengende, die Substanz zehrende Wochen hinter ihnen. Ohne Äsung, nur vom eigenen Fettdepot zehrend, durchstanden sie die Brunft.

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die Kahlwild-Familien sind zurück in ihre angestammten Reviere gewechselt.

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durstende Kinder finden wieder Labe an mütterlichen Quellen.

(Bild 8)

das Rehwild hat sich zu so genannten „Sprüngen“ zusammengetan

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auf den Rehbock ruht seit Mitte September die Jagd

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Gäste aus dem hohen Norden gleiten mit melodischem Sing-Sang herab: Singschwäne nehmen einen Zwischenstopp auf ihrem Flug gen Süden

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Herbst ist auch die Zeit für den Jäger und seinen 4-beinigen Jagdhelfer auf Pokalsuchen zu zeigen, dass man für die anstehenden Jagden gut aufeinander eingespielt ist: ob nun beim Bringen „Fuchs über Hindernis“

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der Treugesell die Ente aus dem Schilfgewässer sauber bringt

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oder auf freiem Feld der gezogenen Schleppe folgt, das Wild findet und anschließend seinem Führer, wie gelernt, apportiert

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Herbst bedeutet für den Eichkater Vorsorge für den nahenden Winter zu treffen: da und dort verscharrt er Eicheln …

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Letzte Sonnenstrahlen genießt hier am Waldrand Reinicke Fuchs, und das ganz ohne Deckung … der sonst so Vorsichtige!

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Wie viele „Hasengewitter“ mag dieser Feldhase auf die Art schon überstanden haben: mit klopfendem Herzen fest in die Deckung gedrückt – doch alle Sehnen zur Flucht gespannt - man kann ja nie wissen…

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Auch dieser Anblick wird einem in herbstlicher Feldflur schon ’mal eher zu teil: Fasanen auf offener Äsungsfläche und dicht dabei die sichere Deckung

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Ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Hubertus zu Ehren, hält die Jägerschaft als guten Brauch im Herbst ihre Hubertusmesse ab. Hege und Pflege des ihnen anvertrauten Wildes ist oberstes Gebot. Die Jagd und letztlich der - Schuss – sind nur Finale im Bestreben um einen gesunden Wildbestand.

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Die Herbstjagden: ob einzeln oder in der Gesellschaft: zum Auftakt ertönen die Hörner. Dann gibt der Jagdleiter die Regularien bekannt, aufmerksam verfolgt von den Jagdgästen. Wer wünscht sich nicht eine bunte Strecke. Sei es der Fuchs, oder/und der abnorme Schaufler … als Beute im herbstlichen Reigen.

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Peter Wohlert

Öffentlichkeitsreferent im Hegering 3 Schwansen Süd



Autor: Peter Wohlert