Fortsetzung der Berichtsreihe: Wir sind eure Nachbarn und leben vor eurer Haustür!


Tatsächlich, in einem Nadelbaum nahe am Haus ist bald darauf ihr nicht besonders kunstvolles Nest gebaut. Aus Tannenreisern, recht flach zusammengesteckt, sitzt – wohl Frau Taube - und wird 2 weißgefärbte Eier legen.

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Laut Bestimmungsbuch wird das Gelege von beiden Altvögeln bebrütet. In der „Freizeit“ wird dann ab und an ein Erfrischungsbad in unserem Gartenteich genommen…

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...ist das ein flügelschlagendes Geplansche…!

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Doch ihr Brüten ist ohne Erfolg: eines Tages liegen auf dem Rasen- direkt unter dem Nest - Eierschalen…! Vermutlich haben mal wieder die diebischen Elstern sich diese Speise einverleibt, wie schon in den Vorjahren beobachtet! Und die Tauben geben Ihr Nest auf. Ob sie anderer Orts Bruterfolg hatten..?

Anders dagegen bei der Singdrossel und dem Zaunkönig: obwohl das Nest der Drossel recht ungedeckt in einem Holunderstrauch liegt, bleibt es unentdeckt.

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Der Zaunkönig baute sein kugelförmiges Nest in den Efeu direkt an der Hauswand, knapp einen Meter über dem Boden. Da der König der Büsche seiner Braut meist 4 - 5 Nester zwecks Auswahl herrichtet, empfand Frau Königin diesen Standort als den  Geeignetsten…

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Doch unser Garten kennt nicht nur gefiederte Nachbarn. Frösche konnte ich ab und an durch die Beete hüpfend fotografieren.

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Diese Amphibie einmal beim Sonnenbaden am Teich zu beobachten, gelingt recht selten. Auf jede Erschütterung (unserer plumpen Schritte…) reagierte dieser Grasfrosch prompt mit einem Sprung ins tiefe Wasser. Doch dieser hier

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Mit dem Wissen um seine tierischen Nachbarn lernt man auch, sich umsichtig der Teichanlage zu nähern. Und so bemerkte ich einmal, wie eine Ringelnatter aus einer Steinspalte heraus ins Wasser gleiten wollte. Schon halb im Teich verharrte sie jedoch.

Hatte sie mich doch bemerkt …? Ihr Köpfchen schaute jedenfalls aus dem Wasser. Und so verblieb sie eine Weile.

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Sicher war die Natter auf Beute aus. Wusste sie um‘s Vorhandensein der Frösche? Diese Reptilien nehmen die Duftspur  ihrer Beute ja über ihren Geruchssinn an der gespaltenen Zunge auf …!

 

Weitere Erlebnisse des Naturfotografen und -beobachters Peter Wohlert, Öffentlichkeitsreferent aus dem Hegering 3 Süd Schwansen, in der nächsten Fortsetzung, hier auf unserer Homepage.



Autor: Uwe Jacobi