Der "Junge-Jäger-Stammtisch" stellt sich vor


Es begann vor vielen Jahren:


Am 05.04.2002 rief Kathrin Eckardt den „Junge-Jäger-Stammtisch“ ins Leben. Gedacht war, frisch gebackenen Jagdscheininhabern die Möglichkeit zu geben, sich bei regelmäßigen Treffen mit Gleichgesinnten weiterzubilden und auszutauschen. Dafür wurde vierteljährlich die Gaststätte Lehmsiek aufgesucht, bis zum heutigen Tage finden dort die Treffen des „Jungen Jäger Stammtisch“ statt.

Dabei haben die Organisatoren – nach Kathrin Eckardt war es Karin Kruse, dann folgte für fast fünf Jahre Hartwig Hardell – immer wieder nach neuen Themen gesucht, um auch die Vorträge interessant zu gestalten. 2011 übernahm Sorka Eixmann die Leitung des Stammtisches, ein Jahr lang wurde sie unterstützt von dem Altenholzer Rainer Wagener. Die ersten Referenten waren unter anderem Peter Wohlert (Geweihbildung Damwild) und Jonas Schütt (Gänsejagd), es folgten unter anderem Wildmeister Jürgen Eckardt, Fritz Maurischat, oder auch der Rehwildexperte Eggert Sinjen sowie Peter Kahle, der einen spannenden Film über die Sauen am Goossee präsentieren konnte.


Seit Januar 2015 hat Sorka Eixmann - nach einer längeren Einarbeitungszeit - nun die Organisation und Leitung des Junge Jäger Stammtisch in meine Hände gegeben:

 

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Ich bin Jan Eiben und  ein lebensälterer Jungjäger (Jahrgang 1957).

Naturverbunden war ich schon immer. Als Jugendlicher bin ich viel mit den Pfadfindern in der Natur gewesen. Dann holte mich das wirkliche Leben ein. Während der Lehre und den anschließenden 34 Jahren bei der Marine mit viel Seefahrt und Auslandseinsätzen und der inzwischen gegründeten Familie, hatte ich keine Zeit gefunden, um den Jagdschein zu erlangen. Nach meiner Pensionierung fand ich die Muße und die Zeit, diesen lang gehegten Wunsch, durch die Erlangung des Jagdscheines im Zeitraum  vom September 2013 bis Mai 2014 umzusetzen. Ich bin Jäger geworden, weil mich die Momente, die ich da draußen erlebe, unendlich glücklich machen. Ich beobachte, bewundere, begreife, erlebe und erfahre die Natur mit allen Sinnen.

 

Ich erlebe den Wald zu jeder Jahreszeit. Ich mag die Geräusche und die Gerüche hier draußen bei Tag und auch bei Nacht. Ich liebe die Stille einer sternenklaren Nacht, das leise Tröpfeln aus den Buchen, wenn sich der Regen verzieht und die Glühwürmchen, die in lauen Sommernächten umherschwirren. Ich genieße den Anblick von gesunden Kitzen, die ausgelassen neben der Ricke über die Freifläche springen. Ich bin dankbar, die Zeichen des Wildes lesen zu können und so Momente zu erleben, die vielen anderen Waldbesuchern verborgen bleiben. Alles das gehört für mich zur Jagd dazu und das macht es für mich aus.

Das alles mache ich aus Liebe zum Tier, aus Passion. Ich bin bereit viel Freizeit dafür einzusetzen, denn Jagd ist eben mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Lebenseinstellung und die Schuldigkeit des Menschen dem Wild gegenüber. Wir können nicht einfach zusehen, nachdem wir durch unser Eingreifen in funktionierende Systeme alles verändert und auch vieles zerstört haben. Wir sind verpflichtet durch die Hege und Pflege, den Einklang soweit möglich wieder herzustellen und zu erhalten.

Daran möchte ich mitwirken; unter Obhut der erfahrenen Jäger und Jägerinnen der Kreisjägerschaft Eckernförde.


„Ich hoffe, dass das Konzept ‚Junge Jäger Stammtisch’ noch lange Erfolg hat und immer wieder viele Junge Jäger kommen.“ Dabei bleibt eines wichtig: Der Stammtisch ist für alle Altersstufen gedacht. Junge Jäger können von ‚alten Hasen’ viel lernen, andererseits können auch frischgebackene Jäger neue Ideen in die Reviere bringen. Daher freue ich mich auf alle Besucher. Nur dann kann die Tradition, die vor zehn Jahren begann, erfolgreich weitergeführt werden.


Für Ideen, Anregungen, Fragen und auch Kritik könnt Ihr oder Sie mich unter tarzaneiben@web.de oder Telefon 0160 - 96846033 erreichen. 


Es grüßt Euch vom Junge-Jäger-Stammtisch Euer


Jan Eiben



Autor: Jan Eiben