Jäger-Info Brief 18 - 2018 des LJV SH - Regelung zur Mitwirkungspflicht der Landwirte bei der Wildschadensminimierung im Mais


Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Jäger-Infobrief

Mit der letzten Änderung des Landesjagdgesetzes wurde in Schleswig-Holstein eine Regelung zur Mitwirkungspflicht der Landwirte bei der Wildschadensminimierung im Mais festgelegt. Diese gesetzliche Regelung wurde nun durch Hinweise des Landwirtschaftsministeriums ergänzt.

Im Rahmen der Beteiligung hatte der Landesjagdverband eine entsprechende Stellungnahme zum Entwurf des Papieres eingebacht.

Einige wesentliche Punkte könnten wir zu Gunsten unserer Jägerinnen und Jäger noch ändern. Hierzu zählt u.a. die zusammenhängende Betrachtung von Kleinflächen (bis 3 ha), die aneinandergrenzen. Auch der Hinweis „Jagdschneisen können und sollten bereits bei der Aussaat angelegt werden“ wurde ebenso aufgenommen, wie die Anregung, dass Schneisen nicht parallel zu den Ansaatreihen verlaufen sollen.

Leider wurde unsere Forderung nach der Breite der Schneisen nicht übernommen. Es wurde nun eine Mindestbreite von 7,5 Metern und max. 100 Meter Länge mit dem Hinweis empfohlen, dass aus jagdlichen Gründen eine größere Breite zu empfehlen ist. In diesem Punkt bitten wir darum, dass Sie uns Ende des Jahres einmal Ihre Erfahrungen in der praktischen Umsetzung dieser Empfehlungen mitteilen.

Hinweise des MELUND  -  oberste Jagdbehörde  -   zum Umgang mit der Wildschadensregelung in § 30 Abs. 3 Landesjagdgesetz für mit Mais bebaute Flächen vom 31.05.2018

Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil,

Ihr Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

LJV Schleswig-Holstein
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Autor: Uwe Jacobi