Staupe im Kreises Rendsburg-Eckernförde


 

Im Norden des Kreises Rendsburg-Eckernförde geht die Staupe um. Die Nervenkrankheit ist bei sechs Füchsen in Schwedeneck, Altenholz und Holtsee festgestellt worden. Die Tiere waren bereits daran verendet. Jagdschutzobmann Christopher von Dollen warnt: „Wir gehen davon aus, dass Gefahr im gesamten Kreisgebiet besteht.

Füchse, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist, verlieren laut von Dollen die Scheu vor Menschen und wirken orientierungslos. Die Tiere bekommen unter anderem Fieber und die Symptome eines Magen-Darm-Infekts. „Meistens findet man sie verendet auf freiem Feld, weitab von ihrer natürlichen Deckung“, berichtete er. Die Kreisjägerschaft und das Veterinäramt stehen in engem Kontakt und sind sich sicher, dass sich das Verbreitungsgebiet nicht auf die Fundorte beschränkt. „Ein Fuchs legt durchaus 20 Kilometer in einer Nacht zurück“, beschrieb Christopher von Dollen die Situation.

„Besitzer von Jagdhunden  sollten umgehend den Impfschutz ihres Hundes überprüfen und gegebenenfalls erneuern“, rät von Dollen. Üblicherweise halte eine Impfung gegen Staupe rund ein Jahr, dann müsse sie aufgefrischt werden - bis sie wirkt, dauert es knapp zwei Wochen.



Autor: Sorka Eixmann