Was tun, wenn es kracht?


 

Deutscher Jagdverband

Pressemeldung

Etwa alle zweieinhalb Minuten kollidiert laut DJV-Wildunfallstatistik ein Wildtier mit einem Auto. Wie lassen sich Wildunfälle vermeiden? Was bedeutet die Geschwindigkeit für den Bremsweg? Der Deutsche Jagdverband berät auf der Grünen Woche und beantwortet Fragen zu Wild, Jagd und Natur.


(Berlin, 15. Januar 2018) Etwa 228.550 Rehe, Hirsche und Wildschweine haben im Jagdjahr 2015/16 ihr Leben auf Deutschlands Straßen gelassen - Tendenz steigend. Mehr Verkehrsaufkommen, kleinere Lebensräume und gewachsene Wildtier-Bestände durch ein Übermaß an Nahrung sind einige der Ursachen. Wie Wildunfälle durch richtiges Fahr- und Bremsverhalten vermieden werden können, erläutert der Deutsche Jagdverband (DJV) an seinem Stand in Halle 4.2 ab Freitag auf der Internationalen Grünen Woche, der weltweit größten Verbrauchermesse. Besucher können beispielsweise mit einem Bremssimulator ihr Reaktionsvermögen in einer Gefahrensituation testen und verbessern. Experten erklären, wann die Wildunfallgefahr am größten ist.

Zudem stellt der Verband das digitale Tierfund-Kataster (www.tierfund-kataster.de) vor, dass im Straßenverkehr getötete Wildtiere erstmals bundesweit erfasst. So können Wildunfall-Schwerpunkte entdeckt und Straßen sicherer gemacht werden.

Auf seinen rund 350 Quadratmetern zeigt der Verband noch vieles mehr: Auf einem Erlebnispfad im naturnahen Biotop erfahren kleine und große Besucher, wie vielfältig die heimische Natur ist: Wer kennt zum Beispiel den Unterschied zwischen Uhu, Eule und Kauz? Was haben Wildschwein und Fuchs gemeinsam? Wie unterscheiden sich die Spuren von Reh- und Schwarzwild? Wer im Biotop auf der richtigen Fährte ist, darf sich über tolle Preise freuen.

Führungen durch das Biotop unter fachkundiger Anleitung von geschulten Jägern können schon jetzt online gebucht werden. Weitere Termine sind auf Anfrage möglich: telefonisch (0 30/ 2 09 13 94-22) oder per E-Mail (pressestelle@jagdverband.de).

Etwa 60 Helfer und Mitarbeiter beantworten an zehn Messetagen kompetent Fragen zu Wild, Jagd und Natur. Zudem erläutern die Partner des DJV, der Deutsche Falkenorden und der Jagdgebrauchshundverband, den Einsatz von Greifvögeln und Hunden bei der Jagd. Hundetrainerin Alexandra Weibrecht gibt Tipps zu Erziehung und Umgang mit Jagdhunden und stellt unterschiedliche Rassen vor.

Wer wissen möchte, wie frisch zubereitetes Wild aus der Region duftet, darf Georg Barta über die Schulter schauen. Der Koch und Gastronom zaubert schmackhafte und unkomplizierte Wildgerichte der modernen Wildküche. Probieren ist ausdrücklich erwünscht!

Die Internationale Grüne Woche findet vom 19. bis 28. Januar 2018 in den Messehallen unter dem Funkturm, Berlin, statt. Der Deutsche Jagdverband ist zu finden in Halle 4.2 ("Lust aufs Land"), Stand-Nummern 200/201. 
 

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Die deutsche Falknerei gehört zu den immateriellen UNESCO-Kulturgütern - der Deutsche Falkenorden (DFO) ist mit lebenden Greifvögeln am DJV-Stand vertreten.

Quelle: DJV

Dass gut ausgebildete Hunde bei der Jagd unverzichtbar sind, wissen Hundetrainierin Alexandra Weibrecht und die Mitarbeiter des Jagdgebrauchshundverbandes (JGHV).

Quelle: Kapuhs/DJV

Am Stand und auf der Bühne gibt es viele wilde Leckerbissen. 

Quelle: Kapuhs/DJV

Die DJV-Mitarbeiter und Helfer führen Kinder- und Schulklassen kompetent durch das Biotop. Melden Sie sich einfach an.

Quelle: DJV

DJV
Impressum:
Deutscher Jagdverband e.V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald · Pressesprecher
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www.jagdverband.de · www.wild-auf-wild.de · jagdfakten.de
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Autor: Uwe Jacobi