Kreispokalsuche 2017 im Hegering 6 Hütten


Zu Sonntag, den 08. Okt. 2017, hatte der Hundeobmann der Kreisjägerschaft (KJS) Eckernförde, Clemens Petersen, die Jagdhundeführer_innen zur Kreispokalsuche ins Suchenlokal, den Schinkenkrog in Osterby eingeladen. Ausgerichtet wurde diese Kreispokalsuche in diesem Jahr zusammen mit der dort zuständigen Hundeobfrau Doris Jacobi, im Hegering 6 Hütten.

Es waren an diesem Morgen insgesamt 11 Jagdhundeführer_innen mit ihren 8 Hündinnen und 3 Rüden aus den 10 Hegeringen der KJS Eckernförde pünktlich zu 08:00 Uhr erschienen.

Sie waren alle bereits in ihren Hegeringen bei den dortigen Pokalsuchen auf den 1. und 2. Platz gekommen und hatten sich damit für die Teilnahme an der Kreispokalsuche qualifiziert.

An diesem sonnigen und schönen Sonntag wollten sie alle noch einmal in der Runde der „Besten“ zeigen, was sie und ihre Jagdhunde alles leisten können. In einem fairen und kameradschaftlichen Wettkampf wollten sie sich zudem mit den anderen Jagdhundegespannen messen, ging es doch darum, den 1. - 2. oder 3. Platz im gesamten Altkreis Eckernförde zu erringen.

Die Hundeobfrau Doris Jacobi hieß zunächst die Suchen-Gesellschaft im großen Saal des Schinkenkrog als Gäste im Hegering 6 willkommen.

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Nach kurzen und netten Einführungsworten, bedankte sie sich zudem ganz besonders bei den Revierinhabern, die ihr ganz selbstverständlich ihre Reviere für diesen Tag zur Verfügung gestellt hatten.

Hiernach übernahm der Kreishundeobmann das Kommando und begrüßte zunächst als Richter_innen

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Karl-Heinz Lohse-Stolten, Gert Beirow, Silvia Wuthe und Franziska Kühl.

Vor dem Aufbruch zur Suchenarbeit hatte der stellvertretende Vorsitzende der KJS Eckernförde, Hans Kröger, im Suchenlokal noch Zeit gefunden, Grußworte an die Rüde-Gesellschaft zu richten.

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Stellvertretender Kreisjägerschaftsvorsitzender Hans Kröger - 3. von links

Er betonte in seiner Ansprache u. a. die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer guten Jagdhundeausbildung, von der alle Jäger_innen in der KJS profitieren würden.

Nach der Gruppeneinteilung durch den Kreishundeobmann ertönte von den Jagdhornbläser_innen die "Begrüßung" gefolgt vom Jagdleitsignal „Aufbruch zur Jagd“.

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Nun ging es getrennt in zwei Gruppen los zur Suchenarbeit in die verschiedenen Reviere.

Die Revierführer Heino Bothmann für das Revier Osterby (Feld), Sören Claußen für das Revier Damendorf (Feld) und Uwe & Doris Jacobi für das Revier Gut Schnaap (Wasser), geleiteten die Hundegespanne bei strahlend aufgehender Sonne durch die schöne Landschaft der Hüttener Berge.

Die erste Gruppe begab sich an den Großen Schnaaper See zur Wasserarbeit, während die zweite Gruppe zur Feldarbeit fuhr.

Begleitet wurde die Kreispokalsuche wieder von vielen interessierten Jagdschein-Anwärter_innen des Jungjäger-Ausbildungskursus 2017-18 der KJS Eckernförde...

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die sich die einzelnen Jagdhunderassen sowie die praktische Jagdhundearbeit von ihrer Ausbilderin Doris Jacobi erklären ließen.

Jedoch auch die jeweiligen Richter_innen fanden zwischen ihrer Prüfungsarbeit immer wieder kurz Zeit, den Jungjäger_innen die einzelnen Arbeiten in den Prüfungsfächern aus ihrer Sicht zu erläutern. Das war gelebter praktischer Unterricht vor Ort! Bestaunt wurde von den Jungjäger_inen die Vielfältigkeit der angetretenen Jagdhunderassen, als da waren Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar, Kleiner Münsterländer, Pudelpointer und Labrador-Retriever.

Je nach Gruppeneinteilung wurden die Hundegespanne in den Prüfungsfächern „Fuchs über Hindernis“, dem Gehorsamsfach „Ablegen mit Schießen“

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Richter Karl-Heinz Lohse-Stolten weist Thore Siek-Pahl beim Ablegen mit Schießen ein    


der „Kaninchenschleppe“ in Feld und Wiese

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Wilhelm Wischnewski mit KLM-Hündin RIEKE bei der Arbeit auf der Kaninchen-Schleppe

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Richterin Franziska Kühl zeigt den Jungjägern das fachgerechte Ziehen einer Kaninchen-Schleppe


und in dem schweren Prüfungsfach „Stöbern im deckungsreichen Gewässer“ und „Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer“ geprüft.

Das Gehorsamsfach „Fuchs über Hindernis“ im Jagdrevier Gut Schnaap wurde von den Richtern vor der Wasserarbeit abgenommen und bewertet.
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Richter Gert Beirow und Richterin Sylvia Wuthe beim Richten "Fuchs über Hindernis"


Dieses besondere Gehorsamsfach im Apportieren stellte auch für die kräftigen Jagdhunde eine Herausforderung dar, ging das Apportieren des Fuchses heute über einen tief gelegenen Bach-Verlauf.

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Britta Leiseder mit der passionierten DK-Hündin CENTA beim "Fuchs über Hindernis"


Die anschließende Wasserarbeit im Großen Schnaaper See, der ja auch sonst anerkanntes Prüfungsgewässer für die HZP / BP ist, war nicht ganz einfach und die Jagdhunde mussten hier den Wasser-Richtern Wuthe / Beirow beweisen,

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DD-Rüde Charly bringt treu und brav seinem Führer Kay Marten die Ente aus dem Schilf


was sie geübt und gelernt hatten. Sie machten ihre Sache jedoch selbstverständlich alle hervorragend, die braven Jagdhelfer.

Aufgrund der hervorragend durchgetakteten Organisation sowie der Mitarbeit und Disziplin aller Beteiligten gingen die Suchen-Arbeiten zügig voran. Bereits um 14:00 Uhr konnten so beide Jagdhundegruppen fast gleichzeitig mit gutem Hunger ins Suchenlokal einrücken.

Ganz besonders freute sich die gesamte Suchengesellschaft, dass Elke Wullbieter der Einladung gefolgt und zum Schüsseltreiben als Gast erschienen war.

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Nachdem die Jagdhornbläser das beliebteste Jagdleitsignal aller Jäger_innen „Zum Essen“ geblasen hatten, ließen sich nun alle an der von Familie Neve festlich gedeckten Tafel mit gutem Hunger das vorzügliche Rübenmus mit Kochwurst, Schweinebacke und Kassler „satt“ munden. Auch die danach von den Gastwirtsleuten Neve zur Verdauung spendierte kleine „Medizin“ fand allgemein guten Anklang.

Noch vor dem Essen hatten die Richter_innen still und abseits ihre konzentrierte Bewertungsarbeit der erbrachten Leistungen vollzogen

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und die Sieger-Urkunden ausgefertigt.

So konnte Clemens Petersen gleich im Anschluss an das Essen zur Siegerehrung und Preisverteilung schreiten. Der stattlich gefüllte Preistisch ließ Gutes erahnen...

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Der Kreishundeobmann dankte zuvor den Richtern für ihre fairen Bewertungen, den Revierführern für die Bereitstellung ihrer hervorragenden Reviere sowie den Jagdhundeführer_innen für ihre motivierte und disziplinierte Teilnahme.

Jeder der 11 Jagdhundeführer_innen war vom Kreishundeobmann mit einem praktischen hochwertigen Sachwertpreis bedacht worden. Keiner musste mit leeren Händen nach Hause gehen. Verlierer gab es an diesem Tage ja sowieso nicht.

Gaby Petersen hatte mit liebevollen Händen für jeden Jagdhund eine Leckerli-Tüte gefertigt,

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da die Jagdhunde ja doch die eigentlichen Sieger waren.

Suchensiegerin und damit Gewinnerin des Kreispokals 2017 und des Wanderkreispokals wurde Ina von Gersdorff-Schlüter mit ihrer DK-Hündin ILVA aus dem Hegering 8 mit 223 Punkten.

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Ina durfte sich zu dem Kreiswanderpokal und dem Kreispokal noch über einen von Klaus Koops - Büchsenmacher zu Lübeck - gespendeten Einkaufsgutschein in Höhe von 50,-- € (!) als Gewinn freuen.

Kai Marten mit seinem DD_Rüden Charly aus dem Hegering 2 Schwansen Nord kam mit ebenfalls 223 Punkten auf Platz 2 (älterer Hund). Zudem gewann dieses hervorragende disziplinierte Gespann den Wasserpokal für die beste Arbeit in Schilf und Wasser.

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Den 3. Platz belegte Lisa Lange mit ihrer DK-Hündin JASMINA aus dem Hegering 8 Dänischer Wohld Ost mit 220 Punkten.

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Die brave DK-Hündin CENTA erarbeitete mit ihrer Führerin Britta Leiseder, aus dem Hegering 5 Hütten Süd, egering 5 Hütten Süd, als älteste teilnehmende Jagdhündin brav und souverän mit 201 Punkten den Alterspokal - auch Rolf-Dieter-Clausen-Gedächtnispokal genannt.

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Des Weiteren kamen


Manfred Rommelman mit LAB-Rüden THILO - Hegering 9 -             auf 219 Punkte

Manuela Ohl-Marten mit DD-Rüden ANTON - Hegering 1 -               auf 206 Punkte

Broder Preuß-Driessen mit KLM-Hündin CAJA - Hegering 4 -         auf 200 Punkte

Wilhelm Wischnewski mit KLM-Hündin RIEKE - Hegering 6 -          auf 194 Punkte

Jan Kilus mit KLM-Hündin ALMA – Hegering 4 –                              auf 193 Punkte

Thore Siek-Pahl mit DD-Hündin AIKA – Hegering 7 -                        auf 174 Punkte

Angelika Hollesen-Rieper mit PP-Hündin BIRKA – Hegering 6 –     auf 165 Punkte


Nachdem die erfolgreiche Kreispokal-Suchensiegerin Ina von Gersdorff-Schlüter

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Worte des Dankes an die Organisatoren und Richter ausgebracht hatte, schloss der Kreishundemann Clemens Petersen mit seiner Abschlussrede offiziell die Kreispokalsuche 2017 im Hegering 6 Hütten

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und dankte noch einmal allen Mitwirkenden und Beteiligten für Ihren Beitrag zum Gelingen dieses schönen Suchentages.

Alle Teilnehmer_innen gingen an diesem Tag mit dem guten Gefühl nach Hause,

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über sehr gut ausgebildete und qualifizierte Hunde in der Kreisjägerschaft Eckernförde für den aktiven und verantwortungsvollen Jagdeinsatz zu verfügen.



Autor: Uwe Jacobi