Jahreshauptversammlung der KJS Eckernförde am 09. Mai 2017


Etwas wenig Trophäen waren ausgestellt, das war vielleicht dem Umstand des spätens Termins der Jahresversammlung der Kreisjägerschaft Eckernförde geschuldet. Dennoch konnten sich die Trophäen, die ausgestellt waren, sehen lassen. Auch die Gästeliste war wieder lang, KJS-Vorsitzender Otto Gravert

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hatte eingeladen und alle waren gern in die Stadthalle von Eckernförde gekommen. 

Eines der Hauptthemen der Versammlung war die Zukunft des Schiessstandes Baumgarten. Seit mehr als einem Jahr wird dort gearbeitet, auch wieder geschossen und es sind noch weitere Maßnahmen vorgesehen, um den Schießstand Baumgarten zukunftsfähig zu machen.

So zumindest der Wunsch des KJS-Vorsitzenden Otto Gravert, der für eine positive Abstimmung warb. Unterstützung bekam er von Peter Härtel, der viele Jahre als Ausbilder im Bereich Schießwesen tätig war. "Wir sollten auch an unsere Jungjäger denken. Es ist kaum Jägern zuzumuten, ganz bis nach Kasseedorf oder Tellingstedt zu fahren", erklärte Härtel. Er lobte auch die bisherige Arbeit des neuen Teams, das sich am Standort Baumgarten engagiert. Kritik äußerte Heino Bothmann, der unter anderem feststellte, dass das Geld, das in den Schießstand investiert wird, bei anderen Projekten fehlen würde. "Außerdem gibt es meines Erachtens kein Konzept", so Bothmann. "Für das jagdliche Schießen ist der Zug abgefahren, warnte Bothmann vor der Weiterführung des Schießstandes.
Anders argumentierte Hegeringleiter Jürgen Thams, er positionierte sich deutlich für einen Fortbestand des Schießstandes. "Wir haben viel Arbeit investiert und sollten weitermachen. Entscheidet Euch für die Zukunft der Stände", forderte Thams auf.

Das Votums des Gremiums - knapp 160 Mitglieder der Kreisjägerschaft Eckernförde waren in der Stadthalle Eckernförde dabei - war am Ende deutlich: Bei neun Gegenstimmen votierten die Jäger für den Schießstand Baumgarten. Unter dem Vorbehalt, dass der Bauantrag für die benötigten Parkplätze positiv beschieden wird, soll dort weiter gearbeitet und damit auch weiterhin Geld investiert werden.
Kreisjägermeister Klaus-Hinnerk Baasch war auch in diesem Jahr

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für die Wildnachweisung und die prämierten Trophäen zuständig.

Gold gab es beim Rehwild für die Trophäe von Dieter Lange aus Wulfshagenerhütten, Silber ging an den Bock von Bernd Bachmann aus Brekendorf und Bronze erhielt der Abschuss von Ralf Leckband aus Thumby.
Beim Sikawild wurde der Hirsch von Peter Hoff aus Karlsminde mit Gold ausgezeichnet, Silber ging an A. Bockmann aus Brekendorf und Bronze an Julius Henningsen aus Holzbunge. Mit Gold ausgezeichnet wurde der Keiler von Anke Weller von Ahlefeld. Beim Damwild gab es Gold für den Hirschen von Siegfried Richert aus Brekendorf, Silber ging an Hans-Jürgen Tank aus Gettorf und Bronze an Götz Wendroth aus Grünholz.
Mit dem Bläsercorps Hüttener Berge wurden dann die Wildnachweisungen verblasen.

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Die Kurzberichte der verschiedenen Obleute gaben einen kurzen Überblick, was in den einzelnen Gruppen geleistet wird.

Als neuen Hundeobmann für die Kreisgruppe wurde Clemens Petersen

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gewählt, Britta Leiseder

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ist seine Stellvertreterin.

Als Obfrau für die Jugendarbeit wurde anschließend Susanne von der Twer-Feder

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und als ihr Vertreter Mathias Lange (in Abwesenheit) gewählt.

Positiv bewertete Gravert in seinem Bericht, dass es keine Unfälle bei den Erntejagden gegeben habe. "Die Informationen aus dem vergangenen Jahr haben offenbar Wirkung gezeigt."

Neben den Ehrungen für langjährige Mitglieder im Landesjagdverband wurden auch die Hegeringe geehrt, die sich maßgeblich für die Prädatorenjagd einsetzen: Gold gab es für den Hegering 5, Silber für den Hegering 2 und Bronze ging an Hegering 3.



Autor: Sorka Eixmann